Praxis für Traditionelle Osteopathie und
Klinische Psychoneuroimmunologie (kPNI)
in Dingolfing

KPNI meets Zahnmedizin
Für wen ist dieser Kurs gedacht?
Für Zahnärzt:innen, Ärzt:innen, Heilpraktiker:innen, Osteopath:innen, Physiotherapeut:innen, Ergotherapeut:innen und weitere therapeutisch tätige Berufsgruppen, die
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chronische Beschwerden systemischer verstehen möchten
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die Bedeutung der Mundhöhle für Gesundheit und Krankheit besser einordnen wollen
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ihre diagnostischen Möglichkeiten erweitern möchten
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aktuelle Erkenntnisse aus Zahnmedizin und kPNI miteinander verbinden wollen
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interdisziplinäre Zusammenhänge in ihre tägliche Arbeit integrieren möchten
Der Kurs richtet sich sowohl an zahnmedizinisch und ärztlich tätige Berufsgruppen, die ihre Arbeit um eine kPNI-orientierte Perspektive erweitern möchten, als auch an medizinisch-therapeutische Berufsgruppen, die die Mund- und Zahnmedizin stärker in ihr Verständnis chronischer Beschwerden integrieren wollen.
Kursfokus
Dieser 4-tägige Intensivkurs vermittelt einen klar strukturierten Zugang zur Bedeutung der Mund- und Zahnmedizin innerhalb der Klinischen Psycho-Neuro-Immunologie.
Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rolle die Mundhöhle bei chronischen Entzündungen, Regulationsstörungen und komplexen Beschwerdebildern spielt – insbesondere bei Patient:innen, die mit Schmerz-, Erschöpfungs-, neurologischen oder entzündlichen Symptomen häufig in Orthopädie, Neurologie, Innerer Medizin oder Schmerztherapie vorgestellt werden.
Dabei geht es nicht ausschließlich um Zähne, Parodontitis oder einzelne lokale Befunde, sondern um die Einordnung zahnmedizinischer Zusammenhänge in ein größeres biologisches Verständnis des Menschen.
Die Mundhöhle ist eine zentrale Schnittstelle zwischen Umwelt und Organismus. Sie steht in engem Austausch mit Immunsystem, Nervensystem, Mikrobiom, Stoffwechsel und Umweltfaktoren. Genau an dieser Schnittstelle treffen moderne Zahnmedizin und kPNI aufeinander.
Therapeutischer Ansatz
Der Kurs verbindet moderne Zahnmedizin mit Klinischer Psycho-Neuro-Immunologie, Parodontologie, Mikrobiomforschung, Immunologie, Entzündungsbiologie und Umweltmedizin.
Zahnmedizinische Befunde werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Einfluss auf systemische Regulationsprozesse eingeordnet. Gleichzeitig werden kPNI-Konzepte um wichtige Aspekte der Mund- und Zahnmedizin erweitert.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der klinischen Übersetzung: Welche Befunde sind relevant? Wann kann die Mundhöhle ein mitwirkender Faktor chronischer Beschwerden sein? Welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten stehen heute zur Verfügung? Und wie kann interdisziplinäre Zusammenarbeit sinnvoll gestaltet werden?
Ziele des Kurses
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Verständnis der Mundhöhle als relevanter Bestandteil systemischer Regulation
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Erkennen möglicher Zusammenhänge zwischen oralen Befunden und chronischen Beschwerden
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Einordnung parodontaler Erkrankungen aus immunologischer und systemischer Perspektive
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Verständnis der Bedeutung des oralen Mikrobioms für Entzündung, Immunregulation und Gesamtgesundheit
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Integration zahnmedizinischer Befunde in kPNI-orientierte Denk- und Behandlungskonzepte
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Erweiterung diagnostischer Möglichkeiten im Umgang mit komplexen Patientenfällen
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Entwicklung einer gemeinsamen Sprache zwischen Zahnmedizin, Medizin und Therapie
Inhalte und Themen
Im Kurs werden zentrale Zusammenhänge zwischen Mundgesundheit, systemischer Regulation und chronischen Beschwerdebildern beleuchtet.
Schwerpunkte sind:
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die Mundhöhle als Schnittstelle zwischen Umwelt, Mikrobiom, Immunsystem und Nervensystem
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Parodontitis, Biofilm, Markerkeime und orale Dysbiose aus systemischer Perspektive
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orale Entzündungen als mögliche Mitfaktoren bei chronischer Erschöpfung, Schmerzsyndromen, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, metabolischen Dysbalancen, Autoimmunprozessen und chronisch-entzündlichen Erkrankungen
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moderne zahnmedizinische Diagnostik und Therapieansätze
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das orale Mikrobiom und seine Bedeutung für Entzündung, Immunregulation und Gesamtgesundheit
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Umweltmedizin, dentale Materialien, Biotransformation und individuelle Regulationsfähigkeit
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Ozontherapie, Biofilmmanagement, Regeneration und Wundheilung
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klinische Fallbeispiele und Integration zahnmedizinischer Befunde in kPNI-orientierte Behandlungskonzepte
Kursphilosophie
Chronische Beschwerden entstehen selten aus einem einzelnen Faktor. Sie entwickeln sich aus Wechselwirkungen zwischen Gewebe, Immunsystem, Nervensystem, Stoffwechsel, Mikrobiom, Umwelt und individueller Regulationsfähigkeit.
Die Mundhöhle nimmt in diesem Netzwerk eine besondere Stellung ein. Sie ist Expositionsort, mikrobielles Ökosystem, immunologisch aktives Gewebe und funktionelle Schnittstelle zugleich.
Dieses Seminar möchte Brücken bauen: zwischen Zahnmedizin, lokalem Befund und systemischer Betrachtung sowie zwischen moderner Wissenschaft und klinischer Praxis.
Wir freuen uns darauf, diese vier intensiven Tage gemeinsam mit euch zu gestalten und neue Perspektiven auf die Bedeutung der Mund- und Zahnmedizin innerhalb eines modernen biologischen Gesundheitsverständnisses zu eröffnen.
Datum: 18.11. - 21.11.2027 (38 UE)
Dozenten: Johanna Schalbe, Robert Kutsch
Ort: Campus an der Isar, Niederviehbach
Kosten: 530,-- €